Bisherige Aktivitäten

Vieles ist bereits geschehen, und nicht jedesmal konnten Sie dabei sein? Kein Problem: Hier ein kurzer Rückblick auf die bisherigen Aktivitäten.

Es geht los!

Leobersdorf macht den Anfang

Cash-Cow und Gold-Esel waren die Maskottchen für die erste Regions-Veranstaltung in Leobersdorf am 20. Juni 2017. Wenn auch etwas provokant und vielleicht nicht jedermanns Sache: Die beiden symbolisierten jedoch die Suche nach erfolgreichen regionalen Wertschöpfungs-Ansätzen, die in weiterer Folge nachhaltige Beschäftigungs-Effekte im Triestingtal auslösen können.

Die Teilnehmer beim Ideengenerieren

Viele Impulse und Ideen

Auftaktveranstaltung am 20. Juni 2017

Unter dem Motto „Neue Geschäftsideen gesucht“ startete in der LEADER Region Triestingtal am 20. Juni 2017 ein LEADER geförderter Diskussionsprozess, der "Triestingtaler Ideengarten" im Event Center Leobersdorf.

Menschen aus dem gesamten Triestingtal trafen sich bei der Veranstaltung, bei der die Leader Geschäftsführerin DI Anette Schawerda das Projekt vorstellte. Danach ging es sofort in die erste Aktionsphase, bei der alle Anwesenden ihre Impulse und Ideen für die wirtschaftliche Belebung und somit eine blühende und lebenswerte Region Triestingtal einbringen konnten.

Der Triestingtaler Ideen-Garten wendet sich an alle Personen und Unternehmen der Region, die Teilnahme ist kostenlos. Es geht darum, gute Ideen nicht nur zu finden sondern ihre Potentiale zu erforschen. Jede eingebrachte Idee wird vertraulich begutachtet und für den Ideenbringer kommentiert.

Der Anfang ist gemacht.

Es waren etwa 60 Besucher, die am 20. Juni zur Auftakt-Veranstaltung ins Leobersdorfer Eventcenter gekommen sind. Und das trotz tropischer Hitze – die aber der Kreativität nicht geschadet haben dürfte, denn: Im Anschluss an die Vorträge von Andreas Ramharter, Anette Schawerda und Helmut Detter entwickelte sich eine überraschend lebendige Ideen-Suche, die bis weit in den Abend andauerte. Viele Impulse für regionale Geschäftsideen wurden festgehalten, und auch konkreter ausformulierte Ansätze fanden über die Homepage bereits ihren Weg zum Team des Ideen-Gartens.

Um beim Bild des Ideen-„Gartens“ zu bleiben: Der Boden ist vorbereitet, und die ersten „Gärtner“ haben bereits ihre Ideen „eingepflanzt“. Jetzt wird es darum gehen, all das zu pflegen und weitere Menschen unserer Region dafür zu begeistern, sich unserer regionalen Zukunft anzunehmen: Bewährtes bewahren, Fehlendes ergänzen. Und damit die Basis schaffen für ein gutes Leben im Triestingtal.

Somit: Herzlichen Dank an alle, die beim Start dabei waren und mitgeholfen haben, Ansätze für regionale Perspektiven zu finden! Und wenn es Ihnen gefallen hat, dann sagen Sie es doch weiter, denn: Die Veranstaltung am 20. Juni war erst der Anfang. Weitere Aktivitäten werden folgen – Details dazu in Kürze auf dieser Seite.

Und: Ihre Ideen können Sie selbstverständlich jederzeit hier einreichen.

Auf Ideensuche im BG/BRG Berndorf

Von der Jugend für die Jungend

„Es geht um die Zukunft der Jugend im Triestingtal, um eure Zukunft“, führte Mag. Werner Dorfmeister in seinen Vorträgen vor den Schülern der 6. Klassen aus. Anlass war ein Workshop im Rahmen des Triestingtaler Ideen-Gartens, der im BG/BRG Berndorf am 21. Juni 2017 durchgeführt wurde.  

Nach den Einführungsvorträgen ging es sofort an die praktische Umsetzung. Mit Begeisterung entwickelten die Jugendlichen ihre Vorstellungen und Ideen. Aus den vielen Vorschlägen wurden fünf Themen ausgewählt und in gemeinsamer Diskussion zwischen Schülern und Experten analysiert und auf Umsetzbarkeit geprüft.

„Ich war überrascht von den überaus konstruktiven Ideen der jungen Leute“, meinte Prof. Helmut Detter, der eine der Themengruppen leitete. „Ich hoffe, dass einige der Impuse zu Ideen weiterentwickelt und beim Ideen-Garten unter www.triestingtaler-ideen.at eingereicht werden“, so Anette Schawerda, „wir freuen uns über die überaus interessanten Vorschläge der Jugend!“

Die Ideensuche im Triestingtal geht in die zweite Runde

Rund 50 BesucherInnen beteiligten sich am 21. September. in Weissenbach an der Entwicklung neuer Geschäftsideen für die Region. „Mit dem historischen Hintergrund des Triestingtals als Arbeits- und Industrieregion ist es für uns als Gemeinde eine Verpflichtung, das LEADER Projekt ‹Ideen-Garten - Geschäftsideen› zu unterstützen”, so Vzbgm. Robert Fodroczi. Gestartet wurde mit Einblicken aus Unternehmersicht: Während Leo Schirnhofer als Inhaber der Firma Polytechnik sich der Frage widmete, warum er trotz weltweiter Aktivitäten die Zentrale im Triestingtal hält, erzählte der Unternehmer Erich Brandtner aus Fahrafeld über Innovationen im Bereich der Energie- und Umwelttechnik. „Für mich als Einzelunternehmer ist es wichtig, mit anderen Firmen im Tal zusammenzuarbeiten. Ich finde in der Region fast alles, was ich brauche”, so Erich Brandtner. Auch für die Firma Polytechnik ist das Triestingtal ein guter Standort. Leo Schirnhofer sieht den Erfolg darin, „dass wir motivierte, gut geschulte Mitarbeiter haben und die Weiterentwicklung unseres Unternehmens durch Forschung bewusst forcieren. Schwierig sind für uns allerdings die zunehmenden gesetzlichen Auflagen, die die Produktion verteuern und ein Mithalten am Weltmarkt erschweren.”

Nach diesen Beiträgen erfolgte eine Zwischenbilanz zum Projekt Ideen-Garten von Univ.-Prof. DDr. Helmut Detter. Anschließend wurde ein weiterer angeregter Ideenfindungsprozess gestartet. Die eingebrachten werden in den nächsten Wochen analysiert und in themenspezifischen Diskussionsrunden weiterentwickelt.

Nägel mit Köpfen machen

Mit Fokus-Gruppen und Workshops werden Impulse und Ideen verdichtet

Was macht man als nächstes, nachdem man eine ausreichende Menge an Impulsen, Ideen, Anregungen und möglichen Ansätzen gesammelt hat? Man ordnet, sortiert und nähert sich schrittweise dem an, was man als Geschäftsidee bezeichnen könnte.

Aber wie vorgehen? Es bietet sich an, eine Methode zu verwenden, die wichtige Fragen nicht in Vergessenheit geraten lässt und die dabei hilft, systematisch vorzugehen. Und letztendlich etwas hervorbringt, dass zunehmend konkrete Formen annimmt und immer greifbarer wird.

Die Methode, die im Rahmen der Workshops für die verschiedenen Fokus-Gruppen ausgewähl wurde, nennt sich "Business Model Canvas" und wird den Teilnehmern von FH-Prof. Mag. Werner Dorfmeister und Ing. Kurt Ludikovsky nähergebracht.

Und das ist bereits geschehen:

Teilweise sehr lebhafte Diskussionen in den Gruppen haben gezeigt, wie herausfordernd ein gemeinsames Herangehen an Themen sein kann, von denen die einzelnen Mitglieder abweichende Meinungen vertreten. Und dennoch: Das schrittweise Verdichten bereits vorhandener und neu auftauchender Ideen und Impulse hat nicht nur zu mehr Überblick und Klarheit geführt, sondern auch eine gemeinsame Gestaltungs-Erfahrung geboten. Die Chance, als Bürger der Region auch eigene Gedanken zur weiteren Entwicklung einbringen zu können, wurde von mehreren Teilnehmern als bemerkenswerte Möglichkeit gewertet.

Ein erstes Abklopfen von Ansätzen auf Alltags-Tauglichkeit war trotz unterschiedlicher Sichtweisen eine wichtige Aufgabe der Workshops. Und es war auch immer wieder zu erkennen, wie schwierig es oft ist, von einem "Wünsch-Dir-was-Denken" zu einer Betrachtung von Ansätzen zu kommen, die in Folge als wertschöpfende Geschäfts-Ideen heranreifen könnten.

Hier die bereits behandelten Themen und Termine:

  • Montag, 27. November 2017, 19:00 Uhr:
    Mobilität und Energie sowie Generationen (absolviert)
  • Montag, 4. Dezember 2017, 19:00 Uhr:
    Ernährung und Gesundheit (absolviert)
  • Montag, 15. Jänner 2018, 19:00 Uhr:
    Generationen 2 (absolviert)
  • Dienstag, 16. Jänner 2018, 19:00 Uhr:
    Mobilität und Energie 2 (absolviert)
  • Montag, 12. Feber 2018, 19:00 Uhr:
    Generationen 3 (verschoben)
  • Dienstag, 13. Feber 2018, 19:00 Uhr:
    Ernährung und Gesundheit2 (verschoben)
  • Montag, 26. Feber 2018, 19:00 Uhr:
    Mobilität und Energie 3 (absolviert)
  • Dienstag, 27. Feber 2018, 19:00 Uhr:
    Ernährung und Gesundheit2 (absolviert)
  • Dienstag, 13. März 2018, 19:00 Uhr:
    Generationen3 (absolviert)
  • Mittwoch, 14. März 2018, 19:00 Uhr:
    Ernährung und Gesundheit3 (absolviert)